🔴 Rotlichttherapie
Der Guide zur Rotlicht- & Infrarottherapie
Lerne, wie spezifische Lichtwellenlängen deine Mitochondrien direkt aufladen, die ATP-Produktion steigern und Heilungsprozesse im Körper beschleunigen.
Die Wissenschaft hinter dem Licht
Wie Licht deine Zellkraftwerke antreibt
Die Rotlichttherapie (RLT), auch Photobiomodulation genannt, nutzt spezifische Wellenlängen von rotem Licht (ca. 630–700 nm) und nahem Infrarotlicht (NIR, ca. 800–1100 nm). Diese Wellenlängen können tief in das Gewebe eindringen und werden dort von den Mitochondrien absorbiert. Der entscheidende Mechanismus findet am Komplex IV der mitochondrialen Atmungskette statt: Das Licht löst Stickstoffmonoxid (NO) vom Enzym Cytochrom-c-Oxidase. Dadurch wird der „Elektronenstau“ aufgelöst, der Sauerstoffverbrauch steigt und die ATP-Produktion wird signifikant erhöht.
| Anwendung | Wellenlänge | Dauer | Abstand | Frequenz |
|---|---|---|---|---|
| Haut & Haar | 630–660 nm (Rotlicht) | 5–10 Min. | 15–30 cm | Täglich |
| Muskeln & Gelenke | 810–850 nm (NIR) | 10–20 Min. | 30–50 cm | Täglich |
| Ganzkörper | Kombination (660 & 850 nm) | 15–20 Min. | 50–80 cm | 3–5×/Woche |
Sicherheitshinweise: Schaue niemals direkt in die LEDs, besonders bei Infrarotlicht, da dieses für das Auge unsichtbar ist. Trage immer die mitgelieferte Schutzbrille. Beginne mit kürzeren Behandlungszeiten und steigere sie langsam. Bei photosensibilisierenden Medikamenten ist Vorsicht geboten.