Wie Licht deine Zellkraftwerke antreibt

Die Rotlichttherapie (RLT), auch Photobiomodulation genannt, nutzt spezifische Wellenlängen von rotem Licht (ca. 630–700 nm) und nahem Infrarotlicht (NIR, ca. 800–1100 nm). Diese Wellenlängen können tief in das Gewebe eindringen und werden dort von den Mitochondrien absorbiert. Der entscheidende Mechanismus findet am Komplex IV der mitochondrialen Atmungskette statt: Das Licht löst Stickstoffmonoxid (NO) vom Enzym Cytochrom-c-Oxidase. Dadurch wird der „Elektronenstau“ aufgelöst, der Sauerstoffverbrauch steigt und die ATP-Produktion wird signifikant erhöht.

Anwendung Wellenlänge Dauer Abstand Frequenz
Haut & Haar 630–660 nm (Rotlicht) 5–10 Min. 15–30 cm Täglich
Muskeln & Gelenke 810–850 nm (NIR) 10–20 Min. 30–50 cm Täglich
Ganzkörper Kombination (660 & 850 nm) 15–20 Min. 50–80 cm 3–5×/Woche
Sicherheitshinweise: Schaue niemals direkt in die LEDs, besonders bei Infrarotlicht, da dieses für das Auge unsichtbar ist. Trage immer die mitgelieferte Schutzbrille. Beginne mit kürzeren Behandlungszeiten und steigere sie langsam. Bei photosensibilisierenden Medikamenten ist Vorsicht geboten.